Trump will ein endgültiges Abkommen selbst mit Xi unterzeichnen © APA - Austria Presse Agentur

US-Präsident Donald Trump wird sich nicht vor dem am 1. März auslaufenden Ultimatum im Handelsstreit mit Chinas Staatschef Xi Jinping treffen. Auf die Frage, ob er sich vor diesem Datum mit Xi treffen werde, antwortete Trump am Donnerstag mit "Nein". Ein Treffen sei nicht terminiert.

Trump hatte am Rande einer Verhandlungsrunde zu dem Handelsstreit in der vorigen Woche erklärt, ein endgültiges Abkommen müsse von ihm selbst und von Xi unterzeichnet werden. In der nächsten Woche reist eine hochrangige US-Delegation unter Führung von Finanzminister Steven Mnuchin zu weiteren Gesprächen nach China.

Die Präsidenten der beiden größten Volkswirtschaften der Welt hatten Anfang Dezember beim G-20-Gipfel in Argentinien vereinbart, dass für eine Frist von 90 Tagen keine weiteren Zölle erhoben und geplante Erhöhungen von Zöllen ausgesetzt werden. Das Ultimatum läuft am 1. März aus. Trump will ein umfassendes Handelsabkommen mit China.

Beide Länder überziehen sich seit Monaten mit erheblichen Sonderzöllen. Die USA erheben inzwischen Extra-Zölle auf die Hälfte aller Importe im Wert von 250 Milliarden Dollar (219,41 Milliarden Euro). Sie wollen das Handelsdefizit mit China reduzieren. Dazu müsse es in China zu Strukturreformen bei der Subventionierung staatlicher Betriebe kommen und es müsse wirksam gegen geistigen Diebstahl und erzwungenen Technologietransfer vorgegangen werden.