Apple macht Ernst © APA - Austria Presse Agentur

Der US-Technologieriese Apple geht einem Medienbericht zufolge gegen Apps vor, die unerlaubt und ohne des Wissens des iPhone-Nutzers Daten speichern. Apple habe die Entwickler von Smartphone-Programmen aufgefordert, keine Software mehr zu verwenden, die das Nutzerverhalten ohne Einverständnis aufzeichne, berichtete der Branchendienst "TechCrunch" am Freitag.

Ansonsten würden die Programme aus dem App-Store genommen. Die Nutzungsbedingungen des App-Stores verlangten, dass die Programme die Erlaubnis der Nutzer einholten, zitierte "TechCrunch" aus einer Mitteilung von Apple. Sie müssten den Nutzern "klar und deutlich" mitteilen, wann sie "aufzeichnen, hochladen oder auf eine andere Art die Nutzungsaktivität speichern".

"TechCrunch" hatte zuvor berichtet, dass zahlreiche Anwendungen ohne Wissen der Nutzer jede Bewegung innerhalb der App aufzeichnen. Diese Apps nutzen demnach alle dasselbe Analyse-Tool. Als Beispiele nannte "TechCrunch" einen Reiseanbieter und eine Modekette, die die Nutzer ihrer App nicht auf diese Aufzeichnung hinwiesen.