Die Autoproduktion und der -handel erleiden derzeit massive Einbrüche © APA - Austria Presse Agentur

Der deutsche Autobauer BMW meldet aufgrund seiner Produktionsstopps in Deutschland Kurzarbeit für 20.000 Mitarbeiter an. Betroffen seien im wesentlichen Beschäftigte in den Werken in Dingolfing, München, Regensburg und Leipzig, erklärt eine Konzernsprecherin. BMW hatte Mitte März angekündigt, die Autoproduktion in Europa bis 19. April zu unterbrechen.

Auch in den USA ruht die BMW-Produktion, während in China die Fertigung wieder angelaufen ist. Die Werke des deutschen Sportwagenbauers Porsche bleiben derweil mindestens auch kommende Woche geschlossen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage setze man die Produktion im Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen sowie in Leipzig weiterhin aus, erklärte ein Sprecher am Dienstag.

Es gebe nach wie vor Engpässe bei den globalen Lieferketten, die eine geordnete Produktion nicht zuließen. Porsche hatte Mitte März angekündigt, die Arbeit in den Werken für zunächst zwei Wochen einzustellen. Zudem hat der Autobauer Kurzarbeit für seine Beschäftigten angemeldet.