Aussagen seien nicht bestätigt worden © APA - Austria Presse Agentur
Der stellvertretende Wirtschaftsbund-Präsident Andreas Wirth sieht für Walter Ruck keinen Rücktrittsgrund. Die kolportierten Aussagen des Wiener Wirtschaftskammer-Präsidenten seien nicht bestätigt und Aufnahmen illegal angefertigt worden. In die Angelegenheiten eines anderen Bundeslandes wolle er sich nicht einmischen, erklärte Wirth am Rande eines Pressetermins am Dienstag in Eisenstadt.
Dass WKÖ-Chefin Martha Schultz Ruck den Rücktritt nahegelegt habe, sieht Wirth nicht so: "Ich glaube nicht, dass sie ihm den Rücktritt nahegelegt hat. Es ist ein laufendes Verfahren und das wird überprüft. Das Protokoll ist nicht bestätigt", meinte Wirth. Zur "illegalen Abhörung" und den unbestätigten Protokollen wolle er sich nicht äußern. Auch handle es sich um ein anderes Bundesland, in das er sich nicht einmischen will. Auf die Frage, ob Ruck seiner Meinung nach zurücktreten sollte, meinte Wirth: "Warum?"
Austritte aus dem Wirtschaftsbund habe es aufgrund des Falls im Burgenland nicht gegeben, so der burgenländische Obmann. Generell habe die Wirtschaft andere Probleme als die Causa Ruck, zeigte sich Wirth überzeugt.