++ ARCHIVBILD ++ Bürokratie und Lohnkosten behindern Arbeit der Führungskräfte © APA - Austria Presse Agentur

Die heimischen Führungskräfte sehen in der Bürokratie und den Lohnkosten den stärksten Bremsschuh für die Wirtschaft, geht aus einer Umfrage von Management Club und IMAS hervor. Zwar viel in den Medien, aber offensichtlich weniger in den Köpfen der Manager, ist der Fachkräftemangel. Er findet sich weit unten in der Prioritätenliste, ebenso wie Preissteigerungen von Zulieferfirmen und Energiekosten. Grundsätzlich sehen Führungskräfte deutlich optimistischer in die Zukunft.

30 Prozent blicken laut Umfrage zuversichtlich auf die kommenden zwölf Monate. Im Vorjahr waren es nur 12 Prozent. In Summe überwiegen Skepsis (46 Prozent) und Besorgnis (24 Prozent) aber immer noch deutlich. Auf längere Sicht ist die Stimmung besser: 37 Prozent sind für die nächsten zwei bis drei Jahre zuversichtlich, 42 Prozent für die nächsten sieben bis neun Jahre.

Teilzeit scheint in den Führungsetagen jedenfalls kein Thema zu sein. Nach Eigenangaben arbeiten die Manager im Schnitt 58 Stunden pro Woche. Knapp die Hälfte mehr als 60 Stunden, 17 Prozent mehr als 70. Drei Viertel bearbeiten im Urlaub mindestens einmal täglich ihre E-Mails, so die Angaben der Führungskräfte.