Aufgrund der steigenden Preise für fossile Brennstoffe wegen des Kriegs zwischen Israel, den USA und dem Iran sind die Ausgaben der EU für Importe innerhalb der vergangenen 100 Tage um 47 Milliarden Euro gestiegen. Die Auswirkungen auf die zu bezahlende Rechnung seien enorm, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission. "Das ist der Preis, den wir zahlen, ohne einen einzigen zusätzlichen Tropfen Energie zu erzeugen", betonte eine weitere Sprecherin.
Am wichtigsten sei aber, dass es bisher zu keinen Versorgungsengpässen gekommen sei. Die Versorgungssicherheit sei gewährleistet. Das liege auch daran, dass die EU ihre Energiequellen diversifiziere, den Anteil an heimischer Energie erhöht sowie die Energieeffizienz gesteigert habe. "Wir arbeiten Hand in Hand mit den Mitgliedsstaaten und den relevanten Akteuren und sind bereit, weitere Maßnahmen zu ergreifen, falls nötig", sagte eine der Sprecherinnen.
Am 28. Februar - also vor genau 100 Tagen - hatten Israel und die USA ihren Krieg gegen den Iran begonnen. Zuletzt kam es erneut zur Zuspitzung.
(APA)