Das Telefon hat weiter an Stellenwert verloren © APA - Austria Presse Agentur

Am Mobilfunkmarkt 2025 hat der Trend der vergangenen Jahre angehalten: Die klassische Telefonie geht zurück und der Datenverbrauch steigt. Allerdings legten die kleinen Anbieter beim Marktanteil etwas zu, dieser stieg von 18,0 auf 18,8 Prozent im Vergleich zu 2024, berichtete am Donnerstag die Regulierungsbehörde RTR. Unter den großen Anbietern hat weiterhin die teilstaatliche A1 Telekom Austria die Nase von.

Gemessen nach SIM-Karten kam die mexikanisch-österreichische A1 auf einen Marktanteil von 36,2 Prozent, die Deutsche Telekom-Tochter Magenta auf 24,9 Prozent und Drei, ein Unternehmen des chinesischen Hutchison Konzern, auf 20,1 Prozent. Auf den Plätzen 4 und 5 liegen HoT mit 9,9 Prozent und spusu mit 5,5 Prozent Marktanteil. "Spannend wird, wie Yellow, das vor kurzem gelaunchte Mobilfunkpaket der Post, von den Nutzer:innen angenommen wird", so RTR-Geschäftsführer Klaus Steinmaurer.

Telefonieren mit anderen Features

Im Vorjahr telefonierten die Österreicherinnen und Österreicher rund 23.510 Millionen Minuten über Mobil- und Festnetz, das sind 2,5 Prozent weniger als im Jahr 2024. 1.128 Millionen Gesprächsminuten entfielen 2025 auf Festnetze, 22.381 Gesprächsminuten auf Mobilnetze. "Kompensiert wird der Rückgang bei der klassischen Telefonie durch die verstärkte Nutzung von Messengerdiensten. Wir telefonieren also nicht weniger, sondern nur mit anderen Features", betonte Steinmaurer.

Der Datenverbrauch legte im Jahresvergleich mit 2024 um rund 9 Prozent zu und betrug per Ende 2025 insgesamt 12.693 Petabyte. 7.173 Petabyte wurden über festes Breitband, 5.520 Petabyte über mobiles Breitband verbraucht, rechnete die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH" (RTR) vor.