++ ARCHIVBILD ++ Der Preis ist mit rund 1 Million Euro dotiert © APA - Austria Presse Agentur

Der Wirtschaftsnobelpreis 2026 geht an die US-Ökonomen Robert E. Hall und Michael Woodford. Die an den US-Universitäten Stanford bzw. Columbia tätigen Wissenschafter werden für ihre "mikroökonomischen Grundlagen der makroökonomischen Stabilisierung" ausgezeichnet, gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekannt.

Der korrekt "Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften" genannte Preis wird zu den Nobelpreisen gezählt, obwohl er nicht auf das Testament des Dynamit-Erfinders und Preisstifters Alfred Nobel zurückgeht, sondern von der Schwedischen Reichsbank gestiftet wurde. Der Preis wird im Gegensatz zu den Auszeichnungen in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Frieden auch nicht seit 1901, sondern erst seit 1969 vergeben. Der in Wien geborene Friedrich Hayek war 1974 bisher der einzige österreichische Preisträger in dieser Kategorie.

Dotiert ist der Preis in diesem Jahr mit zwölf Millionen schwedischen Kronen, das sind umgerechnet rund eine Million Euro. Überreicht wird die Auszeichnung am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in Stockholm.