"Drohnenerkennung ist längst kein Spezialthema mehr. Sie wird zu einem Baustein moderner Sicherheitskonzepte." - Michael Böhm, Head of Sales T-Systems Austria © T-Systems Austria
Das Risiko im Zusammenhang mit Drohnen steigt zusehends. Damit rücken Technologien, die diese potenziellen Gefahren erkennen können, immer stärker in den Fokus.
Was lange nach einem Zukunftsszenario klang, wird aktuell zur konkreten Herausforderung für die kritische Infrastruktur: Drohnen entwickeln sich zu einem Sicherheitsrisiko. Entscheidend für die Zukunft wird sein, Bedrohungen, die durch Drohnen hervorgerufen werden, frühzeitig zu erkennen und aus unterschiedlichen Datenquellen ein verlässliches Lagebild zu schaffen – T-Systems Austria liefert genau hierfür die digitale Infrastruktur. "Durch die sichere Vernetzung und Integration von Sensoren und Systemen verarbeiten wir Datenströme mittels Cloud-Technologien, Datenanalyse und KI zu einem Lagebild", betont Michael Böhm, Head of Sales bei T-Systems Austria.
Wenn aus dem Risiko Realität wird
Die Ereignisse der vergangenen Wochen zeigen, wie schnell aus einer technologischen Möglichkeit eine reale Gefahr werden kann: Anfang August wurde im Sicherheitsbereich des Flughafens in Leipzig eine Drohne mit Sprengvorrichtung entdeckt, die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen laufen hierbei nach wie vor, ebenso wie bei der sicherheitsbedingten Umleitung eines Passagierflugzeugs Ende August oder den gemeldeten Vorfällen rund um das Gasprojekt Neptun Deep im Schwarzen Meer. Beispiele, die verdeutlichen: Energieversorgung, Verkehr und andere kritische Infrastrukturen können zum Ziel oder Schauplatz von Drohnenflügen werden. Damit rücken Technologien, die potenzielle Gefahren erkennen, bevor ein konkreter Sicherheitsvorfall entsteht, in den Mittelpunkt.
Erkennen, einordnen, reagieren
Eine Drohne aufzuspüren stellt nicht die alleinige Herausforderung dar, sondern möglichst früh ein Lagebild zu erhalten: Handelt es sich tatsächlich um eine potenzielle Bedrohung? Was für ein Objekt nähert sich der Infrastruktur? Aus welcher Richtung kommt das Objekt? Welche Flugbahn verfolgt es? Aus technologischer Sicht werden diese Szenarien immer anspruchsvoller. Drohnen werden kleiner und schwerer zu erkennen. Gleichzeitig müssen Systeme zuverlässig zwischen Drohnen, Vögeln, und Flugzeugen unterscheiden können. Ein Zusammenspiel verschiedener Sensoren und Technologien ist daher nötig – von der Erfassung über die sichere Übertragung bis zur Analyse der Daten.
KI macht aus Daten ein Lagebild
Hier kommt die künstliche Intelligenz ins Spiel und wird eine zunehmend wichtigere Rolle einnehmen. Große Mengen an Sensordaten lassen sich in Echtzeit auswerten, Muster erkennen und Auffälligkeiten identifizieren. KI kann dabei unterstützen, relevante Informationen schneller herauszufiltern und dadurch die Reaktionsfähigkeit erhöhen. Gerade bei sicherheitskritischen Anwendungen braucht es deshalb nicht nur leistungsfähige Modelle, sondern auch verlässliche Daten, sichere Infrastrukturen und klar definierte Verantwortlichkeiten.
Sicherheit benötigt vernetzte Technologien
Der Schutz von kritischer Infrastruktur wird zunehmend eine Frage des Zusammenspiels verschiedener Kompetenzen. Ein Beispiel aus der Praxis macht deutlich: T-Systems Austria/Deutsche Telekom und Rheinmetall bündeln ihre Stärken, um Lösungen zum Schutz vor Drohnen und Sabotage zu entwickeln. Rheinmetall bringt unter anderem Expertise in Flugabwehr und Sensorik ein, T-Systems Austria/Deutsche Telekom Kompetenzen bei Konnektivität, Daten, IT-Infrastruktur, Datenanalyse und Umsetzung.
"Drohnenerkennung ist längst kein Spezialthema mehr. Sie wird zu einem Baustein moderner Sicherheitskonzepte. Je stärker kritische Infrastrukturen digital vernetzt sind, desto wichtiger wird auch die Fähigkeit, Bedrohungen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren", unterstreicht Michael Böhm, Head of Sales bei T-Systems Austria. (PR)
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