Martin Sturm, Regionalmanager Steiermark Aon Österreich © Wilke
Die Steiermark gehört zu Europas exportstärksten Regionen. Viele steirische Mittelstandsunternehmen sind längst global, ihre Versicherung aber nicht. Das damit verbundene Risiko wird oft unterschätzt.
Unter den Top-10-Risiken des aktuellen Global Risk Management Survey von Aon stehen Regularien bzw. Gesetzgebungsänderungen in Österreich an siebter Stelle. Ein Drittel der heimischen Unternehmen hat dadurch bereits Schäden erlitten. Noch komplexer wird die Sachlage, wenn nicht nur die Gesetze des Heimatlandes, sondern auch jene anderer Länder beachtet werden müssen.
"Viele Geschäftsführer gehen davon aus, dass ihre bestehende Betriebs- oder Haftpflichtversicherung automatisch auch internationale Aktivitäten abdeckt. Die Realität sieht oft anders aus. Denn sobald Niederlassungen, Produktionsstätten oder Mitarbeiter im Ausland tätig werden, greifen lokale Gesetze, steuerliche Vorschriften und versicherungsrechtliche Anforderungen", weiß Martin Sturm, Regionalmanager Steiermark von Aon. Wer diese ignoriert, riskiert mehr als nur Deckungslücken: Es drohen Verzögerungen oder Ablehnungen im Schadenfall, Verstöße gegen lokale Compliance-Vorgaben, steuerrechtliche Probleme, Verwaltungsstrafen und sogar persönliche Haftungsrisiken.
"Für steirische Unternehmen bedeutet das: Ein persönlicher Ansprechpartner in Graz, kombiniert mit dem Know-how und Netzwerk eines weltweit führenden Risikoberaters."
Martin Sturm, Regionalmanager Steiermark Aon Österreich
Lange galten Versicherungsprogramme mit lokalen Polizzen nur als Thema für Großkonzerne. Jedoch stoßen klassische KMU-Lösungen bei international tätigen Unternehmensgruppen zunehmend an ihre Grenzen. Sie berücksichtigen internationale Anforderungen nur eingeschränkt. Andreas Wiesheu, verantwortlich für multinationale Kunden bei Aon Österreich, führt aus: "Einerseits haben sich viele österreichische Unternehmen immer globaler ausgebreitet und sind stärker in internationale Wertschöpfungsketten eingebunden, wodurch Ereignisse im In- und Ausland oft unmittelbar durchschlagen. Dem gegenüber reagieren viele Versicherer mit teils engeren Bedingungen und höheren Risikoansprüchen. Dies unterstreicht den Bedarf an professionell strukturierten Lösungen."
Global denken. Lokal betreuen.
Internationale Versicherungsprogramme müssen nicht kompliziert sein. Entscheidend ist ein Partner, der sowohl die Gesamtperspektive der Unternehmensgruppe als auch die Anforderungen vor Ort versteht. Aon ist mit rund 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in mehr als 120 Ländern vertreten. "Für steirische Unternehmen bedeutet das: Ein persönlicher Ansprechpartner in Graz, kombiniert mit dem Know-how und Netzwerk eines weltweit führenden Risikoberaters. Die Steuerung erfolgt zentral, die Betreuung lokal. So lassen sich regulatorische Anforderungen, Schadenabwicklung und Versicherungslösungen effizient und rechtskonform koordinieren", erklärt Martin Sturm – und Andreas Wiesheu ergänzt: "Dabei gilt es, gemeinsam mit den Kunden Lösungen zu entwickeln, die sich an die ständig sich verändernden Marktgegebenheiten, aber auch unternehmensinterne Ansprüche anpassen."
© Wilke
|
|
"Dabei gilt es, gemeinsam mit den Kunden Lösungen zu entwickeln, die sich an die ständig sich verändernden Marktgegebenheiten, aber auch unternehmensinterne Ansprüche anpassen." Andreas Wiesheu, Managing Director Multinational Clients Aon Österreich
|
Keine Standardprodukte
Jedes Land hat seine Besonderheiten. In Deutschland werden etwa Umwelthaftungsrisiken häufig strenger bewertet als in Österreich. Haftpflichtprogramme in den USA wiederum bestehen oft aus mehreren Ebenen, die aufeinander abgestimmt werden müssen. In Frankreich und Spanien setzen bestimmte Deckungskomponenten lokale Versicherungsverträge voraus, ohne die regulatorische Anforderungen teilweise nicht erfüllbar sind. Für Arbeitgeberhaftpflicht bestehen zudem in zahlreichen Ländern gesetzliche Versicherungspflichten, die österreichische Polizzen nicht automatisch erfüllen.
Die größte Gefahr internationaler Expansion ist nicht das unbekannte Ausland, sondern die Annahme, dass die bisherige Versicherungslösung schon ausreichen wird. Risiken sollten ebenso kritisch hinterfragt werden wie Finanzen, Steuern oder Rechtsstruktur. "Denn im Schadenfall entscheidet nicht die Wachstumsstrategie über den Erfolg eines Unternehmens, sondern ob die Versicherung dort funktioniert, wo der Schaden tatsächlich eintritt", so Martin Sturm abschließend. (PR)
RÜCKFRAGEN & KONTAKT
Aon Austria GmbH – Region Steiermark
Anzengrubergasse 6–8, 8010 Graz
Tel.: +43 5 7800-400
graz@aon-austria.at
www.aon-austria.at