Österreichweit wurden 2025 Immobilien im Gesamtwert von 4 Mrd. Euro gekauft. Das Transaktionsvolumen lag somit deutlich über den 2,8 Mrd. Euro des Vorjahres 2024, schreibt der Immobilienmakler und -berater EHL am Donnerstag in einer Aussendung. Rund 29 Prozent des Transaktionsvolumens sei auf Bestandswohnhäuser entfallen. Für heuer rechnen die Immobilienfachleute mit einem "zunehmend stabilisierenden Marktumfeld".

Allerdings werde auch 2026 der Handel mit Bestandsimmobilien dominieren. "Die Entwicklungstätigkeit bleibt aufgrund hoher Bau- und Finanzierungskosten, des erhöhten Zinsniveaus sowie gestiegener Renditeanforderungen deutlich eingeschränkt." Geringe Eigenkapitalquoten bei Projektentwicklungen und die "noch hohen Renditeanforderungen der Exit-Investoren" würden weiters die Realisierbarkeit neuer Projekte begrenzen.

Das Transaktionsvolumen von 2025 ging zu 29 Prozent auf Bestandswohnhäuser zurück, gefolgt von Büroimmobilien (25 Prozent) und gemischt genutzten Objekten (18 Prozent). Der Rest entfiel mehrheitlich auf Hotels (12 Prozent), Logistikobjekte (7 Prozent) und Einzelhandelsimmobilien (6 Prozent). Die Käufer kamen zu 64 Prozent (gemessen an den gezahlten Beträgen) aus Österreich. Weitere 24 Prozent kamen aus Deutschland.

(APA)