Im gesamten Werk müssen Schutzmasken getragen werden © APA - Austria Presse Agentur

Beim Fahrzeugbauer Magna Steyr in Graz steht die Produktion seit 17. März wegen des Coronavirus still. Ab 6. April kommt es nun zu einer gestaffelten Wiederaufnahme der Fertigung. Die Geschäftstätigkeit wird auf die Auswirkung der Krise angepasst. Täglich wird mit Kunden evaluiert, wann jeweils der ausgesetzte Fahrzeugbau wieder aufgenommen wird, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

"So starten wir mit einer kleinen Mannschaft am 6. April im Prototypenbau, gefolgt von der Wiederaufnahme der Serienfertigung nach Ostern bis hin zur bereits kommunizierten Produktion der Fahrzeuge für unsere Kunden BMW Group und JLR (Jaguar Land Rover, Anm.) am 20. April 2020", so Magna Europa-Kommunikationschef Rej Husetovic.

Parallel zum Wiederanlaufen der Fahrzeugproduktion werden Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der Mitarbeiter eingeleitet. Demnach müssen im ganzen Werk Schutzmasken getragen werden. Mitarbeiter der Logistik sind darüber hinaus verpflichtet, zusätzlich Einmal-Handschuhe zu tragen. In den Pausenräumen werden zwischen den einzelnen Sitzplätzen Schutzwände aufgestellt, damit die Mitarbeiter ihre Mahlzeiten in den Pausen einnehmen können. Auch die Anzahl der Desinfektionsmittelspender wurde erheblich erhöht, um an allen Punkten die Möglichkeit zu bieten, sich die Hände zu desinfizieren.

Zusätzlich werde es eine permanente interne Kommunikation mit Videos und Informationen auf dem gesamten Werksgelände geben. Magna will weiterhin die Informationen der Weltgesundheitsorganisation sehr genau beachten.