Wie wir morgen wohnen wollen.

NEW BUSINESS - NR. 10, OKTOBER 2026
Für junge Familien stellt sich die Frage nach dem passenden Zuhause, das auch in Zukunft allen Ansprüchen gerecht wird. © Adobe Stock/Tuachan/KI-generiert

Wie bauen wir heute, damit wir auch morgen noch gut wohnen? Baukosten, Klimawandel und neue Anforderungen verändern die Planung.

Gefragt sind Gebäude, die energieeffizient, klimafit und langfristig lebenswert sind, im Neubau ebenso wie im Bestand.

Vor einem Jahr stand Max vor einer grundlegenden Entscheidung: Die Wiener Wohnung war für ihn, seine Frau und die mittlerweile zwei Kinder auf Dauer zu klein geworden. Mit etwas Unterstützung der Eltern hat die Familie ein Grundstück in Niederösterreich gefunden. Jetzt soll dort das eigene Haus entstehen. Doch damit beginnen die Fragen erst: Wie baut man heute ein Zuhause, das nicht nur zur aktuellen Lebenssituation passt, sondern auch in einigen Jahrzehnten noch funktioniert? Welche Bauweise ist die richtige, welche Materialien kommen zum Einsatz – und wie lässt sich ein Haus auf heißere Sommer und steigende Anforderungen an die Energieeffizienz vorbereiten?

Max ist bei Weitem nicht der Einzige, der sich mit diesen Fragen beschäftigen muss. Denn die Anforderungen an Gebäude verändern sich. Steigende Baukosten, hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sowie der Klimawandel beeinflussen Planung und Bau. Gleichzeitig soll Wohnraum leistbar und komfortabel bleiben. Und während bei Max auf der grünen Wiese neu gebaut wird, stellt sich in den Städten eine mindestens ebenso wichtige Frage: Wie lassen sich bestehende Gebäude und ganze Wohnquartiere fit für die kommenden Jahrzehnte machen?

Günstig bauen beginnt vor dem Baustart
Zunächst geht es für Max und seine Familie allerdings um eine sehr handfeste Frage: Was können und wollen sie sich leisten? Fertighäuser versprechen kurze Bauzeiten, planbare Abläufe und häufig einen attraktiven Einstiegspreis. Doch ob ein Bauprojekt am Ende tatsächlich günstig wird, entscheidet sich nicht allein an der Bauweise. Grundstück, Erdarbeiten, Bodenbeschaffenheit, Planung, Ausstattung und Baunebenkosten können das Budget erheblich verändern. Aktuelle Kalkulationen setzen allein die Baunebenkosten häufig mit rund 20 Prozent des Hauspreises an. Viele Bauherren und Investoren richten ihren Blick auf den angebotenen Preis für das Gebäude.

Dabei entstehen entscheidende Einsparpotenziale häufig schon wesentlich früher: bei der Wahl und Prüfung des Grundstücks, einem effizienten Grundriss, der technischen Planung und einem möglichst vollständig definierten Leistungsumfang. Das gilt für das Einfamilienhaus ebenso wie für größere Wohnprojekte. Wer diese Punkte früh optimiert, kann Kosten reduzieren, bevor sie überhaupt entstehen. Sparen sollten Bauherren auch nicht pauschal bei der Planung. Materialien, Fenster, Böden, Wandaufbauten, Dämmung und technische Ausstattung sollten nicht erst während der Bauphase festgelegt werden. Vollständig ausschließen lassen sich Überraschungen zwar nicht, viele Nachträge entstehen jedoch, weil Leistungen vor Vertragsabschluss nicht eindeutig definiert wurden. 

Fertigbau kann auch groß
Was Max als mögliche Bauweise für sein Einfamilienhaus prüft, spielt mittlerweile auch in wesentlich größeren Dimensionen eine Rolle. Denn wenn über Fertigbau gesprochen wird, denken viele noch immer zuerst an das Einfamilienhaus. Dabei hat sich die Bauweise längst weiterentwickelt. Gerade im großvolumigen Bau – bei Schulen, Kindergärten, Gewerbebauten, Wohnanlagen oder kommunalen Projekten – kommt Fertigbau zum Einsatz. Großvolumige Bauprojekte unterscheiden sich dabei in einigen Punkten vom klassischen Einfamilienhaus. Neben architektonischen und funktionalen Anforderungen spielen Vergabekriterien, Zeitpläne, Kostenkontrolle, Genehmigungsprozesse und langfristige Nutzung eine zentrale Rolle. Bauverzögerungen oder Qualitätsmängel wirken sich hier besonders stark aus.

Der Fertigbau begegnet diesen Herausforderungen mit klar strukturierten Prozessen. Bauteile werden industriell vorgefertigt, Planungsleistungen frühzeitig koordiniert und Bauzeiten deutlich verkürzt. Ein zentraler Faktor ist die serielle Vorfertigung: Wand-, Decken- und Dachelemente werden im Werk produziert und montagefertig auf die Baustelle geliefert. Das sorgt für gleichbleibende Qualität und reduziert witterungsbedingte Risiken. Maschinen- und Automatisierungslösungen ermöglichen dabei präzise, digital gesteuerte Produktionsprozesse. Ein weiterer Aspekt ist die Kostensicherheit. Durch klare Planung, definierte Bauteile und industrielle Prozesse lassen sich Budgets verlässlicher kalkulieren und unvorhergesehene Kosten reduzieren. Für öffentliche Auftraggeber und Bauträger ist diese Planbarkeit ein wichtiges Argument.

Womit bauen wir morgen?
Mit der Entscheidung für eine Bauweise ist die nächste Frage noch lange nicht beantwortet: Woraus soll gebaut werden? Eine Möglichkeit ist Holz, das längst nicht mehr nur beim Einfamilienhaus eingesetzt wird. Dass der Baustoff auch im mehrgeschossigen Wohnbau Potenzial besitzt, untersucht die Studie „reduce: CO₂-Einsparpotenzial durch verstärkten Einsatz von Holz im Geschosswohnungsbau“ der TU Wien.

Grundlage der Analyse bilden 20 geplante oder realisierte Wohnbauprojekte in Holz- beziehungsweise Holzhybridbauweise, denen jeweils ein funktionell äquivalentes Zwillingsgebäude in mineralischer Stahlbetonbauweise gegenübergestellt wurde. Über alle untersuchten Typen und Gebäudeklassen wurde ein durchschnittliches Treibhausgas-Einsparpotenzial von 204 Kilogramm CO₂-Äquivalenten pro Quadratmeter Bruttogeschossfläche ermittelt.

Laut Studie können damit in der betrachteten Herstellungsphase durch die Konstruktion in Holz bis zu 50 Prozent der Emissionen von Gebäuden in konventioneller Stahlbetonbauweise vermieden werden. Dass Holz auch bei größeren und anspruchsvollen Projekten zum Einsatz kommt, zeigen die Ergebnisse des ersten Österreichischen Staatspreises Holzbau. Aus 41 nominierten Projekten kürte eine internationale Fachjury drei Hauptpreise und zwei Anerkennungen. Die Hauptpreise gingen an die Erweiterung der Firmenzentrale Windkraft Simonsfeld in Niederösterreich, die Aufstockung der HTL Bau und Design Innsbruck sowie das Rathaus Hohenems.

„Der Staatspreis Holzbau macht sichtbar, auf welch hohem Niveau in Österreich mit Holz gebaut wird. Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, welches Wissen und Können im heimischen Holzsektor steckt. Holz ist ein Schlüssel für die Transformation und Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Wir haben alle Voraussetzungen, diese Chance zu ergreifen und den Holzbauanteil in Österreich weiter zu steigern“, versichert Richard Stralz, Obmann von proHolz Austria.

Der Sommer baut mit
Für Max stellt sich die Materialfrage allerdings nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Errichtung. Schließlich soll sich die Familie im neuen Haus auch wohlfühlen – im Winter ebenso wie im Sommer. Und gerade der sommerliche Hitzeschutz gewinnt an Bedeutung. Wiederkehrende Hitzewellen stellen den Gebäudesektor damit vor die Frage, wie Wohn- und Arbeitsräume auch bei Extremtemperaturen kühl gehalten werden können, ohne den Stromverbrauch für Klimaanlagen ungebremst in die Höhe zu treiben. Hier kommen unterschiedliche bauliche Lösungen ins Spiel.

Wienerberger verweist etwa auf die Eigenschaften massiver Ziegel. Sie nehmen Wärme auf und geben sie zeitverzögert wieder ab. Laut einer von Wienerberger angeführten Forschungsarbeit zur Sommertauglichkeit von Gebäuden bleibt die Innentemperatur in massiver Ziegelbauweise selbst bei Außentemperaturen um 30 Grad durchgehend unter der kritischen Marke von 27 Grad. „Das Raum- und Wohnklima von Ziegel ist deutlich angenehmer. Ziegel ist ein träger Baustoff, der Temperaturschwankungen nur langsam ausgleicht und somit ausgleichend bei Temperaturspitzen wirkt. Das ist ideal für die immer heißer werdenden Sommer, gepaart mit einer temperierenden Bauteilaktivierung der Decken“, erklärt Eckehart Loidolt, Partner des Architekturbüros schnei­der+schumacher Wien. 

Auch die Betonbranche rückt die Speichermasse des Baustoffs in den Mittelpunkt. Beton Dialog Österreich verweist auf die thermische Bauteilaktivierung als Möglichkeit, Gebäude zu heizen und zu kühlen. Dabei werden Rohrleitungen in Betondecken oder -böden verlegt, durch die temperiertes Wasser zirkuliert. Die Speichermasse des Betons nimmt Wärme oder Kälte auf und gibt sie zeitversetzt und gleichmäßig an den Raum ab. In Kombination mit erneuerbaren Energiequellen wie Erdwärme, Wind oder Sonne lässt sich damit im Winter heizen und im Sommer kühlen – lautlos, ohne Zugluft und klassische Klimaanlagen.

„Nur der Baustoff Beton eignet sich mit seiner Speichermasse, Gebäude ganzjährig angenehm zu temperieren. Angesichts immer häufigerer Hitzewellen soll die thermische Bauteilaktivierung zum Standard nicht nur bei allen neu errichteten Wohnbauten, sondern auch bei Schulen und Kindergärten sowie Senioren- und Pflegeheimen in Österreich werden“, fordert Anton Glasmaier, Vorstandsvorsitzender von Beton Dialog Österreich und Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Betonfertigteilwerke. Der Interessensverband ruft daher Bauträger, Gemeinden und Planende dazu auf, thermische Bauteilaktivierung bereits in der Planungsphase mitzudenken, um spätere teure Nachrüstungen zu vermeiden. 

Wohnen endet nicht am Gartenzaun
Max und seine Familie haben sich bewusst für das Grundstück in Niederösterreich und damit für das Leben außerhalb der Stadt entschieden. Doch ein Blick zurück nach Wien zeigt, dass Grünraum, Klimaanpassung und Lebensqualität auch bei der Planung neuer dichter Stadtquartiere eine immer größere Rolle spielen. Ein aktuelles Beispiel ist das Stadtentwicklungsgebiet Am Heidjöchl in der Donaustadt. Auf rund 39 Hektar sollen 5.200 Wohneinheiten für etwa 11.800 Menschen entstehen.

Zwei Drittel des Wohnbaus sind gefördert. Vorgesehen sind außerdem drei Kindergärten, ein Bildungscampus und ein Gesundheitszentrum. U-Bahn und Straßenbahn erschließen das Gebiet, Fuß- und Radwege ergänzen das Mobilitätsangebot. Herzstück des Areals soll ein durchgehendes Netz aus naturnahen Grünflächen, Bäumen und begrünten Wegen im öffentlichen Raum werden. Insgesamt sind rund zehn Hek­tar öffentliche Parkflächen vorgesehen. Ein großzügiger Grünraum bildet das Zentrum des Quartiers, sogenannte „Grüne Finger“ reichen bis mitten in die Wohnbereiche hinein. Naturnahe Landschaftsräume, grüne Quartierswege, Plätze und gemeinschaftliche Wohnhöfe sollen das Netz ergänzen und zum „grünen Wohnzimmer“ der Nachbarschaft werden.

Die Freiräume erfüllen dabei nicht nur eine Freizeitfunktion, sondern sind zentraler Bestandteil der Klimaanpassung. Bäume und klimaresistente Pflanzen sollen Schatten spenden, versickerungsfähige Flächen und Regenwasserrückhalt das Mikroklima verbessern. Die Anordnung der Gebäude soll die Durchlüftung unterstützen, begrünte Gebäude, geringe Versiegelung und eine kompakte Struktur sollen sommerliche Hitze reduzieren. Gleichzeitig setzt die Planung auf kurze Wege. Angebote des täglichen Bedarfs sollen in rund fünf Minuten, quartiersweite Einrichtungen in etwa zehn sowie U- und S-Bahn in rund 15 Gehminuten erreichbar sein. Sichere, weitgehend autofreie Geh- und Radwege verbinden Wohnbereiche, Haltestellen und Nachbarstadtteile. Vier Mobility Hubs bündeln Stellplätze, Mobilitätsangebote und Paketstationen.

„Das neue Stadtentwicklungsgebiet Am Heidjöchl wird der Dschungel der Donaustadt! Wir begrünen den öffentlichen Raum, Straßenzüge und Plätze von Beginn an in bestmöglicher Qualität. Mit dem Leitbild holen wir das Maximum an Grün- und Erholungsraum heraus und gestalten aus dem begrünten Lebensraum einen attraktiven Aufenthaltsraum. Am Beispiel Heidjöchl haben wir unsere ohnehin hohen Planungsstandards noch einmal nach oben geschraubt. Ganz zentral ist auch die öffentliche Erreichbarkeit, die mit U-Bahn, S-Bahn und den Straßenbahnlinien 26 und 27 gesichert ist. Ich bedanke mich bei allen, die hier mit Hirnschmalz und Herz ein neues Niveau für Wohnen und Leben in der Donaustadt gestalten“, sagt Planungsstadträtin Ulli Sima. Erste Gebäude sollen Am Heidjöchl frühestens ab 2030 entstehen. 

Vor 50 Jahren schon neu gedacht
Ganz neu ist dieser Ansatz allerdings nicht. Nur rund 20 Kilometer entfernt zeigt ein Wiener Wohnbau, dass manche Vorstellungen von hoher Wohnqualität erstaunlich langlebig sein können. Seit 50 Jahren prägt der Wohnpark Alt-Erlaa das Wiener Stadtbild. Rund 9.000 Menschen leben heute in der von Architekt Harry Glück geplanten „Stadt in der Stadt“. 

Als Alt-Erlaa vor 50 Jahren eröffnet wurde, war die Anlage in vielerlei Hinsicht visionär. Großzügige Grünräume, private Terrassen und Balkone, Gemeinschaftseinrichtungen, Vereine und Möglichkeiten zur Mitbestimmung waren von Beginn an Teil des Konzepts. Trotz der Größe der Anlage wird Alt-Erlaa laut Aussendung von seinen Bewohner:innen nicht als anonyme Großsiedlung, sondern als lebendiger Wohn- und Lebensraum wahrgenommen. Die Wohnzufriedenheit wird mit rund 90 Prozent angegeben. 

„Der Wohnpark Alt-Erlaa galt bei der Errichtung und gilt bis heute als wohnpolitisches Vorzeigeprojekt. Das Ziel war damals, alles, was die Bewohnerinnen und Bewohner brauchen, an einem Ort zu finden: Freizeiteinrichtungen, Gesundheits- und Nahversorgung und eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Was damals gut gelungen ist, ist bis heute Vorbild moderner Stadtplanung. Die hohe Zufriedenheit mit über 90 Prozent gibt dem Projekt bis heute recht. Nun war es aber an der Zeit, Alt-Erlaa ins nächste Zeitalter zu bringen, und das ist mit zahlreichen Maßnahmen zur Dekarbonisierung und thermischen Sanierung erneut bestens gelungen.

Leistbarer und moderner Wohnbau hat in Wien nicht nur lange Tradition, sondern ist der Schlüssel, dass Wohnen weiterhin für alle Menschen in unserer Stadt verfügbar ist und bleibt“, so Bürgermeister Michael Ludwig. Damit schlägt Alt-Erlaa gleichzeitig die Brücke zwischen den Anforderungen von gestern und jenen von morgen. Denn selbst ein Wohnkonzept, das sich über Jahrzehnte bewährt hat, muss technisch weiterentwickelt werden.

Der Bestand muss mit
Die Zukunft des Wohnens entscheidet sich nicht nur im Neubau. Alt-Erlaa liefert dafür ein Beispiel in großem Maßstab. Die Gesiba saniert insgesamt 3.182 Wohnungen umfassend thermisch. Rund 24.000 Fenster sowie Terrassen- und Loggiatüren werden getauscht, zusätzlich werden Fassaden und Dämmungen erneuert. Die gesamte Sanierungsfläche umfasst rund 103.000 Quadratmeter. Ein zentraler Bestandteil ist die Umstellung der Energieversorgung. 780 Tiefensonden werden bis in rund 150 Meter Tiefe eingebracht.

Damit soll künftig klimafreundlicher und effizienter geheizt und gekühlt werden. Der Heizwärmebedarf soll durch die Maßnahmen voraussichtlich um rund 50 Prozent sinken. Die Fertigstellung ist bis Ende 2028 vorgesehen. „Mit der thermischen Sanierung und Dekarbonisierung setzen wir eines der größten Projekte dieser Art in Europa um. Alt-Erlaa soll auch in Zukunft ein Ort bleiben, an dem Menschen gerne und leistbar wohnen“, sagt AEAG-Vorstand Paul Steurer. 

Damit schließt sich auch der Bogen zur Planung neuer Gebäude. Dort geht es darum, spätere Anforderungen möglichst früh mitzudenken. Im Bestand besteht die Aufgabe darin, vorhandene Qualitäten zu erhalten und Gebäude gleichzeitig energetisch und technisch weiterzuentwickeln. AEAG-Vorstandsmitglied Roland Böhm bringt diesen Anspruch für Alt-Erlaa auf den Punkt: „Alt-Erlaa war vor 50 Jahren ein Vorzeigeprojekt, weil hier Wohnen neu gedacht wurde. Heute haben wir die Chance, diese Geschichte fortzuschreiben. Die Herausforderung besteht darin, die Qualitäten des Bestands zu erhalten und gleichzeitig neue Antworten auf Klimaschutz, Energieeffizienz und die Anforderungen der kommenden Jahrzehnte zu geben. Alt-Erlaa soll deshalb auch künftig für Innovation, Lebensqualität und leistbares Wohnen stehen.“

Max baut für morgen
Und Max? Der steht noch immer vor seinem künftigen Haus in Niederösterreich – zumindest gedanklich. Seit seiner Entscheidung für das Grundstück ist die Sache nicht unbedingt einfacher geworden. Fertig oder individuell gebaut? Wie groß soll das Haus werden? Welche Materialien sollen zum Einsatz kommen? Wie viel lässt sich investieren, um langfristig Energie zu sparen? Und was muss bereits heute eingeplant werden, damit das Haus auch mit heißeren Sommern zurechtkommt? 

Vielleicht sind genau das die entscheidenden Fragen für das Wohnen der Zukunft: nicht nur für heute zu bauen, sondern so zu planen, dass ein neues Haus auch in einigen Jahrzehnten noch ein gutes Zuhause sein kann. (BS)