NEW BUSINESS liefert Informationen über Top-Firmen, zeigt deren Leistungsmerkmale auf, portraitiert Gewinner aus Wirtschaft und Industrie und schafft mit dutzenden Special-Interest-Themen als “Magazin im Magazin”, aber auch mit eigenen hochwertigen Branchen-Guides, zahlreiche interessante und nutzwertorientierte Anregungen für die B2B-Zielgruppe der Entscheidungsträger, Führungskräfte und Opinion Leader.
In dieser Ausgabe lesen Sie u.a.:
Liebe Leserinnen und Leser,
am 23. Dezember 2015 erzeugten kriminelle Angreifer eine gefälschte E-Mail-Adresse und versandten eine folgenschwere Nachricht. Diese ging an einen Mitarbeiter der Finanzbuchhaltung des Innviertler Flugzeugzulieferers FACC, angeblich verfasst vom damaligen Vorstandschef Walter Stephan. In der Annahme, es handle sich um eine streng vertrauliche Transaktion für einen Firmenkauf, überwies der Mitarbeiter die ersten 13 Millionen Euro an die Betrüger, die sukzessive rund 50 Millionen Euro erbeuteten.
Rund 11 Millionen Euro davon konnten in China eingefroren und später an das Oberlandesgericht Wien überwiesen werden. Nach langjähriger Prüfung durch die österreichische Gerichtsbarkeit wurden diese Gelder im Jahr 2025 freigegeben und an FACC ausgefolgt. Der kriminelle Angriff hatte mehrere Konsequenzen. Heute zählt die FACC aufgrund eines umfangreichen Maßnahmenpaketes österreichweit zu den Unternehmen mit den höchsten Sicherheitsstandards und -zertifizierungen.
Der sogenannte CEO-Fraud oder Fake-President-Betrug ist eine für Unternehmen enorm gefährliche Form des Social Engineering. Diese zählt zu den raffiniertesten Manipulationstechniken, bei der Angreifer psychologische Tricks anwenden und gezielt mit den Emotionen ihrer Opfer spielen, um sie dazu zu bringen, vertrauliche Informationen preiszugeben, Sicherheitsverfahren zu umgehen oder schädliche Aktionen auszuführen. Aber auch Veruntreuung, Scheinunternehmen oder Anlagebetrug richten immer mehr Schäden an.
Fakt ist: Wirtschaftskriminalität häuft sich rund um den Globus – so auch in Österreich. Um Ihr Bewusstsein für die „Wölfe im Schafspelz“ zu schärfen, möchte ich Sie einladen, auf Seite 14 zu blättern und die Warnungen und Ratschläge der zitierten Experten zu studieren und vor allem ernst zu nehmen.
Die Sicherheit Ihres Unternehmens steht auch auf den folgenden Seiten im redaktionellen Fokus, bevor wir ab Seite 123 in den Wirtschafts- und Unternehmensstandort Kärnten eintauchen. Unter anderem sind wir dabei auf das schwedische Möbelhaus Ikea gestoßen, das gerade 11 Mio. Euro in die Modernisierung seines Klagenfurter Standortes investiert, während der Lakeside Science & Technology Park ab Sommer 2026 einen weiteren Key Player aus dem Technologiebereich beheimaten wird.
Mit diesem Ausblick wünsche ich Ihnen viel Vergnügen beim Schmökern.
Ihre Bettina Ostermann
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NEW BUSINESS - NR. 3, MÄRZ 2026
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