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Viele Unternehmen stehen im Jahr 2026 an einem Wendepunkt: Die reine Reaktion auf Ereignisse reicht nicht mehr aus. © Shutterstock

Durch die intelligente Verknüpfung von Bonitätsinformationen, Compliance- und KYC-Prüfungen, Fraud-Indikatoren sowie ESG-Daten entsteht ein ganzheitliches Risikobild entlang der gesamten Lieferkette.

Die Lieferketten befinden sich in einem Zustand permanenten Stresses. Dieser Dauerzustand stellt Unternehmen vor massive Herausforderungen und erfordert ein proaktives, datengestütztes Risikomanagement zur Stärkung der Resilienz. 

Ein einziger Anruf reicht. Ein Lieferant meldet Zahlungsprobleme, ein wichtiger Rohstoff trifft verspätet ein, ein Produktionsband steht still. Für viele Unternehmen ist das längst kein Ausnahmefall mehr, sondern Teil eines neuen Alltags. Lieferketten, einst auf Effizienz und Kostenoptimierung getrimmt, stehen heute unter permanentem Stress, wirtschaftlich, geopolitisch und regulatorisch.

Gerade in Österreich und insbesondere in Wien, als international vernetztem Wirtschaftsstandort, spüren Unternehmen diese Entwicklung zunehmend. Globale Wertschöpfungsnetze sind dichtverwoben, Abhängigkeiten komplex und Risiken oft erst sichtbar, wenn es bereits zu spät ist. Die Lieferkette verschiebt sich vom operativen Hintergrundprozess zum strategischen Entscheidungsfaktor.

Abhängigkeiten als Risiko
Die Insolvenzentwicklung trifft Wien besonders stark. Mit 2.741 Firmeninsolvenzen im Jahr 2025 verzeichnete die Bundeshauptstadt nicht nur die höchste absolute Zahl, sondern auch die höchste Insolvenzdichte Österreichs. Auffällig ist dabei, dass Insolvenzen längst nicht mehr nur Randsegmente betreffen. Zunehmend geraten auch etablierte Unternehmen in wirtschaftliche Schieflage, was unmittelbare Auswirkungen auf Auftraggeber, Zulieferer und Finanzierungspartner zur Folge hat. Für Wiener Unternehmen bedeutet das: Die Wahrscheinlichkeit, indirekt über Geschäftspartner von Insolvenzen betroffen zu sein, ist deutlich gestiegen. Lieferkettenrisiken entstehen damit nicht nur in entfernten Märkten, sondern mitten im eigenen wirtschaftlichen Umfeld.

Betrug und fehlende Transparenz als unterschätzte Gefahr
Neben klassischen Bonitäts- und Ausfallrisiken tritt ein weiterer Faktor immer stärker in den Vordergrund: Betrug entlang der Lieferkette. Scheinfirmen, Fake-Identitäten oder betrügerische Neugründungen nutzen gezielt die Komplexität globaler Netzwerke aus. Schäden in Millionenhöhe sind keine Seltenheit mehr und oft begünstigt durch fehlende Prüfprozesse oder ungenügende Transparenz.

Punktuelle Lieferantenchecks greifen hier zu kurz. Wer vielfache Partner in unterschiedlichen Märkten steuert, benötigt mehr als Momentaufnahmen. Gefragt sind kontinuierliche Analysen, belastbare Frühwarnsysteme und ein tiefes Verständnis der wirtschaftlichen Verflechtungen innerhalb der eigenen Lieferkette.

Von der Reaktion zum strategischen Steuern
Viele Unternehmen stehen im Jahr 2026 an einem Wendepunkt: Die reine Reaktion auf Ereignisse reicht nicht mehr aus. Erfolgreich sind jene Organisationen, die Risiken frühzeitig erkennen und Entscheidungen auf Basis verlässlicher Daten treffen.

Genau hier setzt der 360°-Lieferkettenansatz von CRIF Österreich an. Durch die intelligente Verknüpfung von Bonitätsinformationen, Compliance- und KYC-Prüfungen, Fraud-Indikatoren sowie ESG-Daten entsteht ein ganzheitliches Risikobild entlang der gesamten Lieferkette. Veränderungen werden nicht erst im Schadensfall sichtbar, sondern frühzeitig dort, wo sie entstehen.

Für Unternehmen bedeutet das mehr als Risikominimierung, es bedeutet, in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben. (PR)

Über CRIF
CRIF ist ein globaler Informationsdienstleister mit mehr als 70 Niederlassungen in über 35 Ländern auf vier Kontinenten. Im Fokus der Unternehmensgruppe stehen der Schutz und die Stärkung der lokalen Wirtschaft. CRIF setzt auf datenbasierte Lösungen für Identitäts- und Risikomanagement, Betrugsvermeidung und Nachhaltigkeit. Handel, Banken, Versicherungen, Zahlungsanbieter und damit auch Konsument:innen werden durch die Lösungen von CRIF geschützt und gestärkt. CRIF vereint das Beste aus zwei Welten: innovative Technologie mit vertrauenswürdigen Informationen sowie Analytics und Consulting. CRIF, lizenzierter Tool-Partner der GRI (Global Reporting Initiative), gestaltet die ­Zukunft von Unternehmen durch inno­vative Lösungen, die weit über eine ­umfassende wirtschaftliche Stärkung ­hinausgehen. 
Als Teil der CRIF-Gruppe ist CRIF Ratings eine von der ESMA zugelassene Ratingagentur.
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