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Nachtzug im Vorjahr kostendeckend © APA - Austria Presse Agentur

Die ÖBB stocken ihre Nachtzug-Flotte auf und investieren dafür kräftig. 13 neue Züge, die vor zwei Jahren bei Siemens zur Auslieferung 2022 bestellt worden, sind laut ÖBB in Produktion. Weiters hat Infrastrukturministerin Leonore Gewessler (Grüne) Anfang Juni einen deutlichen Ausbau der Nachtzüge angekündigt, wofür die ÖBB um 500 Millionen Euro neue Züge kaufen werden.

Dies wären 20 zusätzliche Züge und Lokomotiven, die ab 2024 geliefert werden können, hieß es aus den ÖBB zur APA. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. Die 20 plus 13 neuen Züge würden aus insgesamt 231 Wagen bestehen (Schlaf-, Liege- und Sitzwagen). Zukünftig werden laut ÖBB auch noch die Bestandswagen im Einsatz sein.

Der Nachtzug sei jenes Segment, das sich auch nach der Corona-Zeit wieder am stärksten entwickle. Die ÖBB seien zuversichtlich schon bald wieder an den Erfolg des vergangenen Jahres anzuschließen zu können. Gerade der Schlafwagen sei auf vielen Linien oft schon Tage vor der Fahrt ausgebucht. Im vergangenen Jahr sei der Nachtzug kostendeckend betrieben worden. Heuer im Dezember werden neue Verbindungen aufgenommen: Von Wien nach Amsterdam und von Innsbruck und München nach Amsterdam.