Staatsdruckerei hofft auf neuen Passauftrag © APA - Austria Presse Agentur

Die private, börsennotierte Österreichische Staatsdruckerei hat im Geschäftsjahr 2018/19 deutlich schlechter abgeschnitten als noch im Jahr zuvor. Der Umsatz reduzierte sich von 46,8 auf 43,5 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) gab von 9,3 auf 4,9 Mio. Euro nach, das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich von 8,9 auf 4,6 Mio. Euro. Die Dividende soll mit 53 Cent je Aktie stabil bleiben.

Für das Geschäftsjahr 2019/20 erwartet die Druckerei im Inland Zahlen auf dem Niveau von 2017/18. Helfen soll dabei das heurige Wahljahr mit einer Nationalratswahl im September. Im Ausland soll ein großer Reisepassauftrag helfen, so das Unternehmen in seinem Konzern-Lagebericht.

Das Unternehmen sprach heute in einer Aussendung von einer "soliden Geschäftsentwicklung", die Internationalisierungsstrategie werde "konsequent fortgesetzt". Den Rückgang heuer begründet Finanzvorstand Helmut Lackner damit, dass der Umsatz "nach dem Rekordergebnis des Vorjahres im 'Super-Passjahr' erwartungsgemäß etwas niedriger ausgefallen ist".

Seit Ende Juni 2018 läuft die Ausschreibung der Republik Österreich für österreichische Ausweisdokumente. Der zweistufige Vergabeprozess sollte im Sommer 2019 abgeschlossen werden und die private Staatsdruckerei mit ihren 154 Mitarbeitern macht sich große Hoffnungen hier zum Zug zu kommen.