In Italien ist es am Samstag zu einem Streik im Nahverkehrssystem gekommen, zu dem einige Gewerkschaftsverbände aufgerufen haben. Vor allem in den Metropolen Rom und Mailand, wo viele Menschen wegen des Streiks auf das Privatauto angewiesen waren, kam es zu Problemen. Bestreikt wurden die Dienste von Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen sowie von regionalen Zügen.

Der Streik wurde ausgerufen, um die Erneuerung der Kollektivverträge und deren Anpassung an die Inflation zu verlangen. Gefordert wurden auch die Einführung eines Mindestlohns von zwölf Euro netto pro Stunde sowie die Eindämmung der Energiekosten und die Einfrierung der Preise von Grundlebensmitteln.

(APA)