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V.l.n.r.: Doris Pulker-Rohrhofer (Hafen Wien, technische GF), Kajetan Bergles (ILS-Managing Partner & Projectlead) und Monika Gindl-Muzik (WienCont, GF) © Monika Fellner

ILS Kitchen Talk vereinte Infrastruktur und digitale Reife im Hafen Wien.

Die Independent Logistics Society präsentierte mit dem exklusiven ILS Kitchen Talk im thinkport VIENNA das erste Micro-Event 2026. Unter dem Leitthema "Digital Confirmation - Ohne Infrastruktur keine digitale Reife" trafen sich zehn Expert:innen aus Wirtschaft und Logistik im Hafen Wien. Zentrale Gesprächsthemen waren die Bereiche Resilienz, Kreislaufwirtschaft, digitale Reife sowie die wirtschaftlich relevante Achse Wien-Steiermark: Wien als urbanes Logistikzentrum und die Steiermark als Ort für industriellen Wandel. 

Moderiert von Kajetan Bergles, ILS-Managing Partner & Projectlead, und Martin Posset, Chief Innovation Officer thinkport VIENNA, wurden die rund 45 geladenen Gäste durch einen informativen Nachmittag geführt, der den Bogen von resilienten Infrastrukturen bis zur Standortentwicklung spannte. Die Veranstaltung bildete den inhaltlichen Auftakt für das ILS Main Event 2026 in Graz und fokussierte die Vernetzung zwischen urbanen Knotenpunkten und industriellen Wertschöpfungsräumen in Österreich.

Vom Kochtopf zur digitalen Reife 
Das Motto der digitalen Reife wurde von zehn hochkarätigen Branchenvertretenden der Bereiche Fertigungssektor, Vernetzungsstrukturen sowie Standortmanagement aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet: Doris Pulker-Rohrhofer, technische GF Hafen Wien, Monika Gindl-Muzik, GF WienCont, und Martin Treffer, GF Herbert Temmel Logistik, standen mit Fokus auf urbane Knotenpunkte und Warenströme am Kochtisch. "Als Hafen Wien überzeugen wir durch unsere optimalen trimodalen Rahmenbedingungen (Verknüpfung der Verkehrsträger Wasser, Straße und Schiene an einem Standort) sowie unsere beiden Standbeine Logistik-Immobilien und Logistik-Dienstleistungen. Die Resilienz unseres Unternehmens unterstreichen wir, indem wir neue Wege gehen und uns konsequent von alten Denkmustern verabschieden", so Doris Pulker-Rohrhofer.

Die technologische Perspektive der Industrie und Schienensysteme wurde von Patrizia Langer, adesso rail, sowie Andreas Miller, Principal Strategic Project Manager KNAPP AG, durch Impulse zu Digitalisierung und Automatisierung vertreten.

Laurenz Hoffmann, Managing Director ALIMENTASTIC - House of Brands, gab wertvolle Impulse zu Handel & urbane Versorgung, während die Themen Nachhaltigkeit & Standortpolitik von Lukas Wessely, GF Energie AG Umweltservice, Markus Himmelbauer, GF mission zero, sowie den Sparten-Obleuten Christian Holzhauser, Obmann  Sparte Transport & Verkehr WK Wien, und Norbert Adler, Fachgruppenobmann Sparte Transport und Verkehr WK Steiermark, mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Regionalentwicklung, beleuchtet wurden. Laurenz Hoffmann dazu: "Im Kontext der heutigen Gesprächsrunde liegt ein wesentlicher Schlüssel für unternehmerische Weiterentwicklung darin, offener für neue Lösungen im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, neuen Rohstoffen sowie auch zukunftsorientierten Verwertungsmodellen zu sein. Als Unternehmen liegt es zum Teil auch in unserer Verantwortung, dieses neue Bewusstsein mit unseren Produkten sowie mit unserer Außenwirkung in der Gesellschaft zu verankern." 

"Dieser Nachmittag hat erneut verdeutlicht, dass Logistik jeden Teilbereich unseres Alltags durchdringt", zog ILS-Managing Partner & Projectlead Bergles positive Bilanz und Philipp Maier, CEO & Owner Brainsworld ergänzte: "Was hier entsteht, geht weit über klassische Netzwerk-Formate hinaus. Infrastruktur, Industrie, Handel, Energie und Technologie entwickeln gemeinsam Lösungen, die im Alltag funktionieren und diesen spürbar verbessern."

Birgit Edlinger, ILS-Managing-Partner Strategy, abschließend: "Unser Ziel ist Vernetzung jenseits der üblichen Kreise - weil Resilienz nur im Zusammenspiel entsteht. Wer die Infrastruktur von heute versteht, gestaltet die digitale Reife von morgen. Wien ist dafür der ideale Auftakt als urbaner Knoten - und Graz der Ort, an dem wir diese Themen im industriellen Kontext weiterführen." (red.)

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