Insolvenzen steigen in absoluten Zahlen in allen Bundesländern. © CRIF GmbH
Scheinunternehmen, wirtschaftliche Unsicherheit und steigende Firmeninsolvenzen: Warum Transparenz zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird.
In den vergangenen Monaten rückte in der Diskussion rund um die österreichische Wirtschaft ein Begriff besonders in den Fokus: Scheinunternehmen. Damit sind Firmen gemeint, die nur den Anschein regulärer Geschäftstätigkeit erwecken, tatsächlich aber dazu dienen, Abgaben zu umgehen, unrechtmäßige Leistungen zu beziehen oder durch manipulierte Belege echte Geschäftsvorgänge zu verschleiern, um Mitbewerbern, Kunden und Lieferanten zu schaden.
Parallel dazu zeigt die aktuelle CRIF-Insolvenzstatistik ein deutlich angespanntes Bild: 2025 wurden 7.392 Unternehmensinsolvenzen verzeichnet, der durchschnittliche Monatswert lag bei 616 Verfahren und macht einen spürbaren Anstieg gegenüber dem Vorjahr sichtbar.
Beide Entwicklungen zeichnen ein Bild derselben wirtschaftlichen Realität: Der österreichische Markt kämpft mit zunehmenden Unsicherheiten wie hohen Energiekosten, vermehrten Insolvenzen und steigendem Kostendruck. Daraus entsteht ein wachsender Bedarf an verlässlicher Risikobewertung.
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CRIF-Insolvenzstatistik 2025
Ein Blick auf die Regionen verdeutlicht die Breite der Entwicklung. Insolvenzen steigen in absoluten Zahlen in allen Bundesländern, besonders in Wien, Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark. Ähnlich divers zeigt sich das Bild in den Branchen: Besonders betroffen sind Bau, Handel, Gastronomie und Transport. Allesamt Bereiche, die seit Jahren mit Margendruck und volatiler Nachfrage konfrontiert sind.
Insolvenzen ziehen sich zudem durch sämtliche Unternehmensgrößen und Rechtsformen. Häufig betroffen sind Einzelunternehmen und GmbHs, zunehmend aber auch mittelständische Betriebe.
In diesem angespannten Umfeld treten Scheinunternehmen vermehrt auf, insbesondere dort, wo Unsicherheit und Intransparenz besonders hoch sind. Für seriöse Unternehmen bedeutet das ein erhöhtes Risiko, unbeabsichtigt in problematische Geschäftsbeziehungen zu geraten.
Transparente Geschäftsbeziehungen mit CRIF
CRIF bietet seit vielen Jahren verlässliche Einblicke in die österreichische Unternehmenslandschaft und zeigt mit der Insolvenzstatistik klar, wo Branchen und Regionen an Risiko gewinnen. Über die CRIF-Plattform lassen sich Geschäftspartner sicher prüfen, nun auch inklusive Kennzeichnung von Scheinunternehmen. Das schafft sofortige Transparenz und hilft, Zahlungsausfälle frühzeitig zu vermeiden.
Transparenz wird zur entscheidenden Währung, denn verlässliche Daten schaffen Sicherheit, und Sicherheit schafft die Grundlage für handlungsfähige, robuste Unternehmen.
Der aktuelle CRIF-Bericht zeigt deutlich, dass sich der österreichische Markt im Wandel befindet. Steigende Insolvenzen und zunehmende Unsicherheiten machen sichtbar, wie essenziell qualitativ hochwertige Wirtschaftsinformationen geworden sind. Scheinunternehmen und Insolvenzen mögen unterschiedliche Erscheinungsformen sein, doch sie weisen auf dieselbe Entwicklung hin: Ohne verlässliche Daten steigt das Risiko, Fehlentscheidungen zu treffen.
CRIF unterstützt Unternehmen dabei, genauer hinzusehen, Risiken frühzeitig zu erkennen und selbst in herausfordernden Zeiten handlungsfähig zu bleiben. (PR)
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