Vor allem Strom wurde teurer © APA - Austria Presse Agentur
Die Energiekosten sind im Februar 2025 gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen. Auf Sicht eines Jahres verteuerte sich Energie für Haushaltskundinnen und -kunden um 3,4 Prozent. Damit lag der Preisanstieg abermals über der Inflationsrate, teilte die Österreichische Energieagentur (AEA) am Montag mit. Brennholz, Erdgas und Heizöl extra leicht wurden billiger, die übrigen Energieträger - und hier vor allem Strom - wurden teurer.
Den größten Preisanstieg innerhalb eines Monats gab es bei Holzpellets mit 1,4 Prozent. Auf Jahressicht kosteten diese jedoch um 15,7 Prozent weniger. Brennholz gab sowohl auf Monats- als auch auf Jahresbasis nach: So verbilligte sich Brennholz gegenüber dem Vormonat 0,3 Prozent und gegenüber dem Februar 2024 um 9 Prozent. Strom verteuerte sich im Februar gegenüber Jänner nur mehr um 0,3 Prozent. Allerdings lag der Preis nach dem Anstieg zu Jahresbeginn um 35,7 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die Preise für Erdgas fielen gegenüber Jänner um 0,1 Prozent - auf Jahresbasis zahlten Kunden jedoch um 12,3 Prozent weniger, so die AEA. Für Diesel zahlten Haushaltskunden im Februar um 0,1 Prozent mehr als ein Monat zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr kostete Diesel jedoch um 5,8 Prozent weniger. Superbenzin kostete im Monatsvergleich um 0,7 Prozent mehr. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ging Super allerdings um 0,4 Prozent zurück. Heizöl verbilligte sich gegenüber Jänner um 0,1 Prozent und liegt mit einem Minus von 6,5 Prozent weiterhin unter dem Vorjahresniveau.