Der Sanierungsplan für den insolventen Automobilzulieferer Eitek GmbH mit Sitz in Ebergassing (Bezirk Bruck an der Leitha) ist am Mittwoch am Landesgericht Korneuburg von den Gläubigern nicht angenommen worden. 280 Dienstnehmer sind nach Angaben von Creditreform betroffen. Das Sanierungsverfahren wurde in ein Konkursverfahren umgewandelt und die Verwertung durch den Insolvenzverwalter eingeleitet, teilten auch AKV und KSV1870 in Aussendungen mit.

Der Sanierungsplan sei "endgültig gescheitert", hieß es von den Gläubigerschützern. Vorgesehen war demnach eine Quote in Höhe von 30 Prozent. Nachdem bei einer Sanierungsplantagsatzung vor einer Woche nicht die erforderlichen Mehrheiten erreicht worden waren, wurde diese auf heute, Mittwoch, erstreckt. Am Montag wurde der Schuldnerin die Eigenverwaltung entzogen. Am Mittwoch wurden erneut die nötigen Mehrheiten nicht erzielt. "Über die Dauer des weiteren Verfahrens bzw. in welcher Höhe die Gläubiger schlussendlich mit einer Konkursquote rechnen können, hängt von den konkreten Ergebnissen im Verwertungsverfahren durch den Masseverwalter ab", so Peter Stromberger vom KSV1870. Insgesamt wurden von 228 Gläubigern und 442 Mitarbeitern Forderungen von 24,1 Mio. Euro angemeldet. Anerkannt wurde die Summe von 22,2 Mio. Euro.

(APA)