Miba präsentierte die Jahreszahlen 2024/25 © APA - Austria Presse Agentur

Nach jahrelangem Wachstum hat der oberösterreichische Technologiekonzern Miba im Geschäftsjahr 2024/25 (per Ende Jänner) seinen Umsatz - bei einem kleinen Minus - nur stabil halten können. Nach 1,20 Mrd. Euro 2023/24 wurden diesmal 1,19 Mrd. Euro erwirtschaftet, teilte das Unternehmen am Freitag in einer Aussendung mit. Angesichts des konjunkturellen Umfelds ist man damit aber zufrieden. Gut lief das Geschäft vor allem im Bereich der Energiewende.

In den vergangenen Jahren hat sich der einstige Autozulieferer wesentlich breiter aufgestellt. Dank dieser Entwicklung habe man "Rückgänge in bestimmten Märkten durch Wachstum in anderen ausgleichen" können, so Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer. 61 Prozent des Umsatzes machte Miba zuletzt mit Produkten für den Industriegütermarkt, nur mehr 39 Prozent im Automotive-Geschäft.

Gutes Windkraft-Geschäft

200 Mio. Euro - 17 Prozent des Umsatzes - erwirtschaftete man mit Technologien für die Gewinnung und Übertragung von sauberer Energie. Besonders gut lief das Windkraft-Geschäft, das sich binnen der letzten drei Jahre mehr als vervierfacht habe. Vor allem das Geschäft mit Gleitlagern für Windturbinen und die Produktion von Maschinen zum Bau von Offshore-Windtürmen seien Wachstumstreiber gewesen. Gewachsen, wenn auch weniger stark, sei der Umsatz mit Produkten für die Schifffahrt, Eisenbahnen und Flugzeuge. Im Automotive-Bereich lief vor allem die E-Mobilität gut.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren 130 Mio. Euro investiert worden, heuer plant man 138 Mio. Euro. Besonders viel Geld steckte Miba zuletzt in den Bereich Forschung und Entwicklung, wo die Investitionen 2024/25 im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr um mehr als 20 Prozent auf 52 Mio. Euro stiegen. Die F&E-Quote betrug 4,4 Prozent. Die Eigenkapitalquote wuchs von 53,8 Prozent auf 58,3 Prozent.